Home Service - Gebäudedienstleister im Raum Tübingen
Home Service - Gebäudedienstleister im Raum Tübingen

Wir sind ein Gebäudedienstleistungsunternehmen, das seit mehr als 10 Jahren im Raum Tübingen tätig ist.

Mittlerweile beschäftigen wir 25 Mitarbeiter und betreuen über 170 Objekte.

 

Über unser umfangreiches Leistungsspektrum hinaus bieten wir Ihnen:

 

  • Eine an Ihre individuellen Bedürfnisse optimal angepasste Auftragserledigung
  • Die sachgerechte und schonende Behandlung von uns anvertrauten Gebäuden, Räumen und Gegenständen
  • Die Verwendung gesundheits- und umweltverträglicher Reinigungsmittel
  • Fachmännische Beratung und Problembeurteilung
  • Qualifiziertes, zuverlässiges und freundliches Personal
  • Ein kundenorientiertes Preis-Leistungsverhältnis
  • Persönliche Ansprechpartner

 

 

Wir betreiben aktiven Umweltschutz, indem wir beispielsweise unsere Maschinen mit einem Sonderkraftstoff betanken, der als NICHT gesundheitsschädlich eingestuft und giftklassefrei ist. Er hat keine Auflagen für Wasserschutzgebiete. Des Weiteren verwenden wir überall wo möglich biologisch abbaubare Reinigungsmittel.

Es ist unser Bestreben die Aspekte der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in unserem Betrieb weiter zu entwickeln.

 

Der soziale Aspekt unserer Tätigkeiten war uns schon immer sehr wichtig. So setzen wir uns seit vielen Jahren für die Inklusion von Mitarbeitern mit Einschränkungen in unserem Betrieb ein.

 

Unser Betrieb war Teilnehmer des Umweltpreises für Betriebe 2017 der Stadtwerke Tübingen. Weiter unten können Sie unser Bewerbungsinterview lesen.

 

Firmeninhaber Gerhard Kunkel

 

 

 

 

           Haben Sie Fragen?

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter. Bitte rufen Sie uns an unter +49 7071 9596352+49 7071 9596352

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen 

Wir haben mitgemacht!

Unsere Präsentation für die erfolgreiche Bewerbung:

 

 

Home Service Gerhard Kunkel

Umweltschonender Kraftstoff für Kleinmaschinen

In der Garten- und Außenpflege sind Bläser, Rasenmäher und Freischneider vielgenutztes Arbeitsgerät. Deren Verbrennungsmotoren stoßen Abgase aus, die Inhaber Gerhard Kunkel durch den Umstieg auf das umweltfreundlichere Alkylatbenzin minimieren möchte.

Herr Kunkel, gerne würden wir Ihren Betrieb kurz kennenlernen. Erzählen Sie uns doch, was genau Sie überhaupt machen.

 

Mein Betrieb ist ein Gebäudedienstleistungsunternehmen, mit dem ich seit mehr als 10 Jahren im Raum Tübingen tätig bin. Mittlerweile beschäftige ich 15 Mitarbeiter. Zu unseren Leistungen gehören Innen- und Außenreinigung von Gebäuden, Gartenpflege, Winterdienst sowie die technische Überwachung von Objekten. Weiterhin übernehmen wir Reparaturen, kleine Schreinerarbeiten, und, und, und.
Der soziale Aspekt in meinem Betrieb war mir schon immer sehr wichtig. Seit vielen Jahren setze ich mich für die Inklusion von Mitarbeitern mit Behinderung ein.

 

Sie bewerben sich beim swt-Umweltpreis 2017. Welches ökologische Engagement Ihres Betriebes liegt Ihnen besonders am Herzen?

 

Mir liegt besonders der Schutz unserer Umwelt am Herzen. Als Hausmeisterbetrieb, der viel Garten- und Außenpflege betreibt, sind wir auf Kleinmaschinen mit Verbrennungsmotor wie Rasenmäher, Freischneider, Heckenscheren, Bläser, usw. angewiesen. Als expandierender Betrieb setzen wir somit mehr und mehr Kleinmaschinen ein. An diesen arbeiten meine Mitarbeiter in unmittelbarer Nähe. Sie sind hauptsächlich in Wohngebieten unterwegs, wo sie und die dort lebenden Menschen den Abgasen und Dämpfen ausgesetzt sind.

 

Da Kleinmaschinen mit ungeregelten Motoren ausgerüstet sind (im Gegensatz zu Autos) und dadurch konstruktionsbedingt verhältnismäßig mehr Abgase und unverbrannte Kraftstoffe ausstoßen, will ich auf diesem Gebiet als Gewerbetreibender einen deutlichen Beitrag zur Schadstoffreduzierung leisten und meinen Betrieb auf Alkylatbenzin umstellen.

 

Was genau möchten Sie mit Ihrem Engagement bewirken?

 

Vorweg möchte ich gerne ein paar Fakten aufführen, um verständlich zu machen, was ich mit meinem Engagement bewirken möchte:

– Ein Rasenmäher z.B. stößt in einer Stunde Betrieb so viel unverbrannten Kraftstoff aus, wie ein Auto, das 12,5 Tage im Leerlauf läuft. Zwar bewirkt der Alkylatkraftstoff nicht, dass weniger unverbrannter Kraftstoff ausgestoßen wird, allerdings enthält dieses Benzin 99% weniger schädliche Kohlenwasserstoffe.
– Alkylatbenzin ist weitestgehend frei von Schadstoffen, die Nervenschäden, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Übelkeit verursachen können. Es ist frei von Benzol, das krebserregend ist und hat geringere Schwefelemissionen. Es reduziert die Bildung bodennahen Ozons um 40%.
– Alkylatbenzin wird als gesundheitsunschädlich eingestuft, ist giftklassefrei und hat keine Auflagen für Wasserschutzgebiete.
(Quelle: aspengmbh.de)

 

So will ich den entscheidenden Unterschied machen für meine Mitarbeiter, die an den Maschinen arbeiten, für die Anwohner, in deren Wohngebieten die Maschinen eingesetzt werden, für unsere Stadt und somit für die ganze Umwelt.
Wenn ich es als Unternehmer schon nicht vermeiden kann, Kleinmaschinen einzusetzen, so will ich hier mein Möglichstes tun, um so verantwortungsbewusst wie möglich mit unserer Umwelt umzugehen. Und genau hierin will ich einen Akzent zur Umweltfreundlichkeit und Verantwortung setzen.

 

Die Praxis ist meist schwieriger als die Theorie. Welchen unerwarteten Herausforderungen mussten Sie sich stellen und welche Rückschläge mussten Sie ggf. sogar verkraften?

 

Als ich auf Alkylatbenzin umstellen wollte, musste ich leider feststellen, dass es zwar für 2-Takt-Motoren entsprechendes Benzin in verschiedenen Gebindegrößen beim Händler zu kaufen gibt, aber nur selten für 4-Takt-Motoren, so dass ich bei dem einzigen Händler, der dies führte, den bescheidenen Vorrat komplett aufkaufte. Aber auch hier stellte sich mir sofort die Frage, ob es sich nicht widerspricht, die Umwelt mit schadstoffarmem Benzin schonen zu wollen und stattdessen massenweise hochwertigste 5-Liter-Kanister aus Kunststoff regelmäßig dem Müll zuzuführen. Gerade von dem 4-Takt-Benzin, das nicht verbreitet geführt wird, brauche ich größere Mengen.

 

Also setzte ich mich mit dem Hersteller in Verbindung, um herauszufinden, ob ich nicht direkt bei ihm meinen Bedarf decken könnte. Dies wurde mir bestätigt. Es ist im Hinblick auf die Transportwege lohnender und natürlich umweltfreundlicher, „größere“ Mengen (ab 200 Liter) zu bestellen. Hierfür nehme ich gerne in Kauf, dass ich Lagerplatz zur Verfügung stellen muss, der mir an anderer Stelle wieder fehlt und den ich durch zusätzliche Auflagen bei der Lagerung von leicht entzündlichen Stoffen ausrüsten muss.

 

Natürlich möchte ich auch erwähnen, dass mich diese Umstellung mehr als das Doppelte des handelsüblichen Benzins kostet, und dass Kosten durch die Bereitstellung von Lagerplatz und zusätzlicher Ausrüstung auf mich zukommen.

 

Ist Ihr hier präsentiertes Engagement in eine Gesamtstrategie eingebettet, um Ihren Betrieb nachhaltiger aufzustellen? Falls ja, welche Aspekte beinhaltet sie?

 

Ja, ich möchte meinen Betrieb grundsätzlich umweltfreundlich und nachhaltig aufstellen. Folgende Aspekte gehören dazu:

 

– Es ist für mich selbstverständlich, Ökostrom zu beziehen.
– Das nächste anzuschaffende Fahrzeug soll ein elektrisch betriebenes sein.
Bei meiner letzten Fahrzeuganschaffung hatte ich bereits die Vorstellung, meine Flotte um ein E-Mobil zu erweitern. Leider musste ich erfahren, dass der Händler offensichtlich kein Interesse hatte, mir solch eines zu verkaufen. So wurde mir keine Probefahrt ermöglicht, kaum Infos gegeben und ich wurde auf die Zukunft vertröstet. Dies wird sich hoffentlich bald ändern. Die Voraussetzungen dazu sind gut.
– Schmierstoffe, die an den Maschinen angewendet werden und in die Umwelt entweichen, werden auf biologisch abbaubare Stoffe umgestellt wie z.B. Kettenöl für die Motorsägen, Heckenscherensprays.
– Umweltneutrale und biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwende ich seit Jahren wo es möglich ist.
– Aktuell habe ich geplant, meine Fahrzeugflotte um ein Lasten-E-Bike zu ergänzen.
– Des Weiteren bin ich am prüfen, wo es in meinem Betrieb möglich ist, auf Elektrogeräte umzustellen, um benzinbetriebene Maschinen zu ersetzen.

 

Es ist unsere Verantwortung, wie wir mit der Welt, in der wir leben, umgehen. Und einen verantwortungsbewussten Umgang sind wir der Schöpfung schuldig.

 

 

Gerhard Kunkel

Geschäftsinhaber

Ort: Tübingen-Bebenhausen

Gründungsjahr: 2007

MitarbeiterInnen: 15

Website: www.homeservice.haus

 

 

 

 

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